BENUTZERHANDBUCH | SPINDLECHECK-ANALYSATOR (SCA) 1.1

Spindlecheck Analyzer

BENUTZERHANDBUCH für die

Spindelprüfung (SCA) 1.1 - Inspektion der Werkzeugmaschine

PDF-Datei herunterladen


Diese Bedienungsanleitung beschreibt den Betrieb des
Lion Precision SpindleCheck Spindelqualifizierung
System. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie welche haben
Fragen oder Vorschläge, wie wir sein können
größerer Service für Sie.
Lion Precision
651-484-6544
info@lionprecision.com
www.spindelcheck.com
www.lionprecision.com

 

Softwareversion: 1.1
Manuelle Version: M017-7450.003

INHALTSVERZEICHNIS
  • GENEHMIGUNGEN UND ÜBERLEGUNGEN
  • EINFÜHRUNG
    • Grundsätzliche Konzepte
    • Von SpindleCheck durchgeführte Tests
    • Zusätzliche Funktionen von SpindleCheck
  • STANDARDS UND REFERENZEN
  • HILFE
  • SOFTWARE INSTALLATION
  • SOFTWARE-GRUNDLAGEN
    • SpindelCheck-Software
      • Mindestanforderungen
      • Installationsverfahren
    • Wählen Sie die Betriebsart
    • Messen
    • Datendatei laden
  • GRUNDLEGENDE NAVIGATION 9
    • Oberes Menü und Statusleiste
    • Top-Menü
    • Status Bar
  • QUADRANTANZEIGEN
    • Aktiver Quadrant
    • Notizen-Bildschirm
      • Maximieren der Anzeige im Vollbildmodus
      • Anzeigen auf einen Quadranten minimieren 
  • SPINDLECHECK-KONFIGURATION
  • ALLGEMEINE KONFIGURATION
  • KALIBRIERUNGSKONFIGURATION 
  • DIAGNOSE
    • SpindleCheck Sensor Kommunikation
  • SPINDLECHECK-HARDWARE
    • Elektronik des Sensorsystems
    • Sondenanschlüsse
    • Indexsensor (lila)
      • Bedingungen der Signalstärkeanzeige
    • Kapazitive Wegsensoren (X, Y, Z)
    • Kapazitive Sonden (X, Y, Z)
    • Wirbelstromsonde (Index)
  • SENSORSYSTEM-PROBEN
    • Index-Abstandshalter
    • Sondennest
    • Anpassen vorhandener Sondennester
    • Präzisionszielstift
  • MESSMESSUNGEN UND LESEN VON GRUNDSTÜCKEN
    • Grundstücke verstehen und mit ihnen interagieren
      • Anpassen der Plotanzeigen
    • Polardiagramme
  • SETUP FÜR MASSNAHMEN
    • Konfiguration
    • Verbindung zum PC
    • Montagesonden und Zielstifte
      • Pflege und Sicherheit
      • Mechanische Einrichtung
  • LAUFENDE TESTS
    • Reaktionszeit und Bildschirmaktualisierungen
    • Grundlegende Tests
      • Radial: Drehen der empfindlichen Richtung
      • Radial: Feste empfindliche Richtung
      • Axiale Fehlerbewegung
      • Thermische
      • FFT-Frequenzanalyse
      • Oszilloskop
  • UTILITIES
    • Sondenmesser
    • Dateiverzeichnisstruktur
  • ERGEBNISSE SPAREN
  • SPEZIFIKATIONEN
  • ANHÄNGE
    • Anhang A: Beschreibungen der Menüpunkte
      • Hauptmenüleiste
      • Quadrantenmenüs
    • Anhang B: Installation der Erdungsbürste
    • Anhang C: Baugruppe der Indexsensorhalterung
    • Anhang D: Installation der Magnetbasis
    • Anhang E: Komplette Magnetbasis-Sondennestbaugruppe (mit Erdungsbürste)
    • Anhang F: Ersatzteile
  • GLOSSAR
  • SOFTWARELIZENZVERTRAG

GENEHMIGUNGEN UND ÜBERLEGUNGEN

Die SpindleCheck-Sensoren und die Elektronik entsprechen den folgenden Normen:

Sicherheit: 61010-1

EMC: 61326-1, 61326-2-3

Um die Einhaltung dieser Standards zu gewährleisten, müssen die folgenden Betriebsbedingungen eingehalten werden:

  • Alle E / A-Verbindungskabel müssen abgeschirmt und kürzer als drei Meter sein
  • Verwenden Sie das mitgelieferte CE-geprüfte Netzteil. Wenn ein alternatives Netzteil verwendet wird, muss es über eine gleichwertige CE-Zertifizierung verfügen und gemäß IEC60950 oder 61010 vom Netz isoliert sein.
  • Sensoren dürfen nicht an Teilen angebracht werden, die mit gefährlichen Spannungen über 33 Veff oder 70 V Gleichstrom betrieben werden

Eine andere Verwendung des Geräts kann die Sicherheit und den EMI-Schutz des Geräts beeinträchtigen.


EINFÜHRUNG

Der SpindleCheck ist ein Hardware- und Softwarepaket zur Messung der dynamischen Leistung von Werkzeugmaschinenspindeln.

Grundsätzliche Konzepte

SpindleCheck verwendet berührungslose kapazitive Sensoren, um Fehlerbewegungen als Positionsänderungen eines in der Maschinenspindel installierten und rotierenden Präzisionszielstifts zu messen.

Der Stift enthält einen Kupferstreifen, der zum Auslösen eines einmaligen Indeximpulses verwendet wird. Dieser Index legt eine Referenz für die Winkelposition der Spindel fest, um Messungen aus mehreren Umdrehungen auszurichten.

Die Messungen werden von der SpindleCheck-Software erfasst und analysiert. Die Ergebnisse der Live-Messung oder der archivierten Messdatei werden in polaren und linearen Darstellungen mit berechneten Werten von Standardfehlerbewegungsmessungen dargestellt.

Von SpindleCheck durchgeführte Tests

SpindleCheck führt die folgenden Tests durch, wie in den ISO-, ANSI / ASME- und JIS-Standards beschrieben:

  • Radiale Drehrichtung
  • Radial feste empfindliche Richtung
  • Axialer Fehlerbewegung
  • Thermische Stabilität
  • Temperaturänderungsfehler
  • FFT-Analyse

Zusätzliche Funktionen von SpindleCheck

  • Oszilloskop-Anzeige
  • Analoge Zähleranzeige

STANDARDS UND REFERENZEN

ANSI / ASME-Standard B5.54-2005, Methoden zur Leistungsbewertung von CNC-Bearbeitungszentren

  • ANSI / ASME B5.57-2012, Methoden zur Leistungsbewertung von CNC-Drehzentren
  • ANSI / ASME B89.3.4-2010, Rotationsachsen, Methoden zum Spezifizieren und Testen
  • ISO230 Teil 3 (2001), Prüfbedingungen für Zerspanungsmaschinen, Bewertung

von thermischen Effekten

  • ISO230 Teil 7 (2005), Geometrische Genauigkeit von Rotationsachsen
  • JIS B 6190-7, Prüfcode für Werkzeugmaschinen Teil 7, Geometrische Genauigkeit der Drehachsen

HILFE

Informationen zur Installation und zum Betrieb des SpindleCheck-Systems finden Sie auf unserer Website unter: www.spindlecheck.com oder kontaktieren Sie uns unter:

Lion Precision
563 Shoreview Park RoadSt. Paul, MN 55126
support@lionprecision.com
651-484-6544
www.lionprecision.com
www.spindelcheck.com

SOFTWARE INSTALLATION

SpindelCheck-Software

Mindestanforderungen

  • Windows 7 (32 oder 64 Bit), Windows 8
  • 2 GB RAM; 1 GB freier Speicherplatz (Minimum)
  • 1 GHz Prozessor
  • 1 Verfügbarer USB-Anschluss (2.0 oder höher); Mindestbildschirmauflösung 1024 x 768

Installationsverfahren

Das SpindleCheck-Programm wird im Verzeichnis \ PROGRAM FILES (X86) \ LION PRECISION \ SPINDLECHECK auf Ihrer Festplatte installiert. Wenn Sie die SpindleCheck-Software ein zweites Mal mit demselben Unterverzeichnis installieren, wird die vorherige Installation zuerst automatisch deinstalliert.

So verwenden Sie das SpindleCheck-Flash-Laufwerk:

  1. Stecken Sie das Lion Precision SpindleCheck-Flash-Laufwerk in einen verfügbaren USB-Anschluss.
  2. Zeigen Sie den Inhalt des Flash-Laufwerks an.
  3. Führen Sie SpindleCheckInstall.exe aus
  4. Befolgen Sie die Anweisungen der Installationsprogramme.
  5. Starten Sie den Computer neu, nachdem die Installation alle Dateien kopiert hat.
  6. Führen Sie das Programm nach dem Neustart aus, indem Sie das Symbol auf dem Desktop auswählen oder auswählen Start> Alle Programme> SpindleCheck> SpindleCheck.exe.

Das Flash-Laufwerk enthält außerdem Demo-Datendateien und andere wertvolle Dokumente zur Spindelmessung und zur Verbesserung der Qualität bearbeiteter Teile. Diese Dateien werden unter Eigene Dateien> Lion Precision> SpindleCheck> Docs gespeichert.


SOFTWARE-GRUNDLAGEN

Wählen Sie die Betriebsart

Wenn das Programm gestartet wird (Start> SpindleCheck ) müssen Sie für den ersten Begrüßungsbildschirm einen Betriebsmodus auswählen:

  • Messen
  • Datendatei laden

Messen

Wählen Sie diese Option nur, wenn die SpindleCheck-Elektronik an den Computer angeschlossen ist.

Datendatei laden

Dieser Modus erzeugt nur statische Anzeigen von Dateien, die zur Anzeige geladen wurden. Es kann zum Anzeigen und Analysieren gespeicherter Testdaten verwendet werden, ohne dass die SpindleCheck-Elektronik an den Computer angeschlossen ist.

SpindleCheck kann auch Dateien aus dem Spindle Error Analyzer (SEA) anzeigen, zeigt jedoch nur die in SpindleCheck verfügbaren Daten an. Es werden keine Daten von den Kanälen 4 (X2) oder 5 (Y2) oder einem der nicht in SpindleCheck enthaltenen Tests angezeigt.

Die SpindleCheck-Elektronik muss nicht angeschlossen sein, um gespeicherte Datendateien anzuzeigen.


GRUNDLEGENDE NAVIGATION

Die SpindleCheck-Software verwendet mehrere einfache Konventionen, die die Verwendung der Software vereinfachen.

  • Menüs zeigen Listen mit auswählbaren Optionen an.
  • Schaltflächen führen Funktionen aus oder erhalten Zugriff auf Funktionen.
  • In Panels werden Informationsfelder angezeigt.
  • In Konfigurationsfenstern sind weiße Hintergrundfelder Eingaben, während graue Hintergrundfelder nur Indikatoren sind

Oberes Menü und Statusleiste

Top-Menü

Reichen Sie das

Live-Anzeige: Wird an die SpindleCheck-Elektronik angeschlossen und beginnt mit der Erfassung von Messungen gemäß Konfigurationsparametern.

Datendatei laden: Lädt gespeicherte Rotationstestdaten zur Anzeige. Datendateien haben .lda-Erweiterungen.

Thermische Datei laden: Lädt gespeicherte thermische Testdaten zur Anzeige im thermischen Fenster. Thermodateien haben .lts-Erweiterungen.

Datendatei speichern: Speichert die aktuellen Rotationstestdaten in einer Datei. Thermische Daten werden automatisch gespeichert, während der thermische Test durchgeführt wird.

Bildschirm drucken: Druckt den aktuellen Bildschirm auf einem Drucker, einer PDF-Datei oder einer Druckvorschau. Beim Drucken werden die Fensterhintergründe für bessere Druckergebnisse in hellgrau geändert.

Exit: Beendet das Programm

Konfiguration

Konfiguration anzeigen: Zeigt Konfigurationsfenster in allen vier Quadranten an. Dadurch werden immer Konfigurationsfenster in allen vier Quadranten angezeigt, auch wenn zuvor ein Testfenster für einen der Quadranten ausgewählt wurde.

Konfiguration speichern: Speichert die aktuellen Konfigurationseinstellungen unter dem aktuellen Dateinamen. Konfiguration speichern unter: Speichert die aktuellen Konfigurationseinstellungen unter einem neuen Dateinamen. Konfiguration laden: Lädt eine vorhandene Konfigurationsdatei.

Sondenmessgerät: Bei Anschluss an die Elektronik wird das Vollbild-Sondenmessgerät angezeigt. Dies ist nützlich, um die Sonde während des Aufbaus zu platzieren und um niederfrequente Maschinenstrukturbewegungen zu sehen, wenn sich die Spindel nicht dreht.

Zurück zu den Testanzeigen: Gibt Testanzeigen an alle vier Quadranten zurück. Diese Auswahl zeigt immer Testfenster in allen vier Quadranten an, auch wenn zuvor in einem der Testquadranten ein Konfigurationsfenster angezeigt wurde.

Hilfe

Manual: Öffnet eine PDF-Ansicht dieses Handbuchs.

Typische Montage: Zeigt ein Bild eines typischen Setups an.

Lions-Unterstützung: Kontaktinformationen und Online-Ressourcen für die Unterstützung beim Betrieb von SpindleCheck.

Mehr dazu: Revisionsstand und andere Informationen zur Software.

Status Bar

Die Statusleiste befindet sich rechts neben dem oberen Menü. Es enthält Informationen zu den aktuell angezeigten Daten. Diese Daten unterscheiden sich beim Anzeigen von Daten aus einer Datei vom Anzeigen von Live-Daten, die von der SpindleCheck-Sensorelektronik gestreamt werden.

Ausführen / Pause: Diese Schaltfläche ist nur sichtbar, wenn die Elektronik angeschlossen ist und die Indexsonde eine Drehung erkennt. SpindleCheck verwendet standardmäßig den Run-Modus, wenn eine Drehung erkannt wird und auf der Schaltfläche "Pause" angezeigt wird.

Wenn Sie auf Pause klicken, wird der Bildschirm mit den letzten 32 Umdrehungen der Daten sofort eingefroren und die Farbe der Statusleiste in Gelb geändert. Dieser Modus kann zur genaueren Untersuchung der Daten und zum Speichern einer Datendatei verwendet werden. Wenn angehalten, ändert sich die Schaltfläche in "Ausführen". Wenn Sie auf Ausführen klicken, werden die Messdaten vom Gerät erfasst und angezeigt.

Fassung (v.): Die aktuelle Version der SpindleCheck-Software. Beim Anzeigen einer Datei wird im Feld Version die Version der Software angezeigt, die zum Zeitpunkt der Datenerfassung verwendet wurde.

Datum / Zeit: Zeigt das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit an, während Live-Daten angezeigt werden. Zeigt Datum und Uhrzeit der Datenerfassung beim Anzeigen einer Datei an.

Maschinen ID: Zeigt den aktuellen Text im Feld Maschinen-ID des Fensters Allgemeine Konfiguration an.

Name des Bedieners: Zeigt den aktuellen Text im Feld Bedienername des Fensters Allgemeine Konfiguration an.

Farbe der Statusleiste

Die Hintergrundfarbe der Statusleiste zeigt den Gesamtsystemstatus an.

Grün: Der Computer ist angeschlossen und kommuniziert mit der Sensorelektronik.

Gelb: Der Computer ist verbunden und kommuniziert, ist jedoch "angehalten".

Orange: Das Sondenmessgerät wird im Vollbildmodus angezeigt und es werden keine weiteren Messdaten erfasst.

Rot: Fehlermodus. Entweder wurde die Kommunikation mit der Sensorelektronik unterbrochen (Verbindungen und Stromversorgung prüfen) oder es ist ein Programmfehler aufgetreten.

Weiß: Anzeigen von Dateien oder anderweitig im Leerlauf.


QUADRANTANZEIGEN

Quadrantenanzeigen

SpindleCheck zeigt vier Quadranten auf Ihrem Bildschirm an. Jeder Quadrant zeigt eine ausgewählte Ansicht der aktuellen Daten oder Konfigurationsinformationen an. Die aktuellen Daten können Live-Daten von den Sensoren oder gespeicherte Daten von einer vorherigen Messung sein.

Jeder Quadrant verfügt über eine Menüleiste (Quadrant Menu), die mit beginnt Display. Verwenden Sie das Menü Anzeige, um auszuwählen, welches Bedienfeld in diesem Quadranten angezeigt werden soll. Wenn ein ausgewähltes Feld bereits in einem anderen Quadranten angezeigt wird, wechselt dieses Feld zum ausgewählten Quadranten und der vorherige Quadrant der Anzeige wird durch einen Notizenbildschirm ersetzt.

Aktiver Quadrant

Einige Funktionen wie Tastaturkürzel führen Funktionen im „aktiven“ Quadranten mit einer dunkleren Titelleiste aus. Quadranten werden durch Klicken auf eine beliebige Stelle im Quadranten aktiviert.

Notizen-Bildschirm

Siebdrucke werden häufig zur Dokumentation von Spindeltests verwendet. Es ist hilfreich, Maschineninformationen auf dem Bildschirm anzuzeigen, wenn der Bildschirm gedruckt wird.

Um einen Notes-Quadranten anzuzeigen, wählen Sie Anzeige> Notizen in einem Quadranten.

Klicken Sie in das Textfeld, um Text einzugeben. Um das angezeigte Bild zu ändern, wählen Sie Ansicht> Auswählen

Grafik über die Symbolleiste des Notizenbildschirms.

Maximieren der Anzeige im Vollbildmodus

Anfänglich verwendet jede Anzeige ein Viertel des Bildschirms (Quadrant). Wählen Schauen Sie sich an > Maximale Größe Um den gesamten Bildschirm auszufüllen, oder doppelklicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu maximierende Anzeige.

Anzeigen auf einen Quadranten minimieren

Auswählen Ansicht> Normale Größe Um eine maximierte Anzeige in ihren Quadranten zurückzusetzen, doppelklicken Sie mit der rechten Maustaste über die Anzeige.


SPINDLECHECK-KONFIGURATION

Die SpindleCheck-Software muss für den ordnungsgemäßen Betrieb ordnungsgemäß konfiguriert sein.

Die meisten erforderlichen Konfigurationsinformationen sind bei der Installation von SpindleCheck als Standardwerte korrekt. Die einzige Ausnahme können die Zieldaten sein. Die Standardwerte gelten für den 20-mm-Zielstift. Wenn Sie ein anderes Ziel verwenden, müssen Sie die Werte für die Zielkonfiguration ändern. Außerdem muss die Seriennummer des Ziels zur Konfiguration hinzugefügt werden, wenn diese Nummer in den Datendateien verfolgt werden soll.

Die vollständige Konfiguration besteht aus Daten aus vier verschiedenen Konfigurationsfenstern. Greifen Sie über auf die Konfigurationsfenster zu Hauptmenü> Konfiguration> Konfiguration anzeigen um alle Konfigurationsfenster anzuzeigen oder in einem einzelnen Quadranten auszuwählen Quadrantenmenü> Anzeige> Konfiguration> [Ausgewähltes Konfigurationsfenster].

Bei Anschluss einer SpindleCheck-Elektronik zeigen diese Fenster die aktuellen Messkonfigurationen an und können bearbeitet werden.

Beim Anzeigen einer Datei werden in diesen Fenstern die Konfigurationsinformationen angezeigt, die in der angezeigten Datei enthalten sind und nicht bearbeitet werden können.

Es gibt verschiedene Arten von Konfigurationsinformationen:

Anzeigen: Diese schreibgeschützten Felder zeigen Informationen an, die vom System erfasst oder aus anderen Feldern berechnet wurden. Sie haben einen leicht schattierten Hintergrund.

Anzeigen

Eingänge: Dies können erforderliche oder optionale Eingabeeinstellungen sein, die vom Benutzer manuell eingegeben werden müssen. Eingänge haben einen weißen Hintergrund.

Eingänge

Konfigurationseinstellungen können mit gespeichert werden Konfiguration> Konfiguration speichern in der Hauptmenüleiste.


ALLGEMEINE KONFIGURATION

Allgemeine Konfiguration


KALIBRIERUNGSKONFIGURATION

Während Live-Messungen werden im Kalibrierungskonfigurationsfenster Kalibrierungsdetails des aktuell angeschlossenen SpindleCheck-Geräts angezeigt. Beim Anzeigen einer Datei werden die Kalibrierungsdetails des Systems angezeigt, das beim Erstellen der Datei verwendet wurde.

Kalibrierungsinformationen werden für drei kapazitive Kanäle (X, Y, Z) angegeben. Bei SEA-Dateien mit mehr als drei Kanälen werden nur X, Y, Z angezeigt.

Kalibrierungskonfiguration


DIAGNOSE

Das Diagnosefenster zeigt aktuelle Mess- und Diagnoseinformationen an, die vom SpindleCheck-Gerät stammen. Das Diagnosefenster zeigt einige Werte an, wenn Dateien angezeigt werden, ist jedoch nur bei Live-Messungen nützlich.

Diagnose

SpindleCheck Sensor Kommunikation

Dieses Fenster bietet Informationen zur Kommunikation zwischen PC und Geräteelektronik. Für die Unterstützung von Lion Precision sind möglicherweise einige dieser Informationen während der Fehlerbehebung erforderlich, falls ein Kommunikationsproblem auftritt. Diese Informationen sind im Allgemeinen für den normalen Betrieb nicht nützlich.


SPINDLECHECK-HARDWARE

Spindelprüfhardware

Elektronik des Sensorsystems

Vorderes Diagramm der Spindelprüfung

Die Elektronik des Sensorsystems umfasst Treiberelektronik für die kapazitiven Sonden und Indexsonden, einen USB-Anschluss für die Kommunikation mit dem PC, Strom- und Erdungsanschlüsse sowie Anzeigen, die während der Einrichtung nützlich sind.

Das Elektronikgehäuse hat eine Magnetbasis.

Sondenanschlüsse

Der Indexsensorkanal und die kapazitiven Verschiebungssensorkanäle X, Y und Z sind farbcodiert. Die farbigen Blöcke jedes Kanals müssen mit den farbcodierten Ringen auf jeder Sonde übereinstimmen.

Kalibrierungsaufkleber für jeden kapazitiven Sensorkanal (X, Y, Z) befinden sich auf der Rückseite des Geräts. Diese geben die Seriennummern der Sonde und ihre Zuordnung zu bestimmten Kanälen an.

Indexsensor (lila)

Frontsteuerungen

Ein Indeximpuls wird verwendet, um eine Drehung zu erfassen. Dieses Signal wird auch verwendet, um Messwerte aus mehreren Umdrehungen auszurichten. Der Indexsensor verwendet eine Wirbelstromsonde, um die Kupferbeschichtung auf den Zielstiften zu erfassen. Alternativ kann ein Stück Kupferband verwendet werden, wenn ein Target ohne Kupferbeschichtung verwendet wird.

Die Anzeigelampen geben Rückmeldung zur Indexfunktion.

StärkebalkenSchildal Strength

Die Indexsonde erkennt einen Unterschied zwischen Kupfer und Stahl auf dem Ziel. Wenn sich die Spindel dreht, wird das resultierende Wechselstromsignal verwendet, um die Messungen der rotierenden Spindel zeitlich zu steuern. Das Wechselstromsignal muss ausreichend groß sein, um zuverlässige Auslöser für das System zu gewährleisten.

Je näher die Sonde am Ziel ist, desto größer ist die Signalstärke. Die Sonde muss jedoch einen sicheren Abstand zum rotierenden Ziel einhalten, um Kontakt zu vermeiden. Der INDEX SPACER dient unter den meisten Umständen zum Einstellen der idealen Lücke.

Bedingungen der Signalstärkeanzeige

  •  Grün: Gute Signalstärke
  • Rot: Schlechte Signalstärke oder keine Drehung

INDEX

Diese Anzeige leuchtet grün, wenn die Indexsonde den Kupferstreifen liest, und leuchtet, wenn sich die Indexsonde über dem Stahl befindet.

<60 U / min

Diese Anzeige leuchtet grün, wenn das System weniger als 60 U / min erkennt und in den langsamen Modus wechselt. Dies erfordert keine Maßnahmen des Bedieners, kann jedoch zur Fehlerbehebung hilfreich sein. Die Aktualisierung dieser Anzeige kann einige Minuten dauern, wenn die Geschwindigkeit von über 60 U / min auf unter 60 U / min verlangsamt wird.

NICHT BEREIT

Die oberen und unteren Anzeigen leuchten während der Initialisierungsperiode von 60 bis 90 Sekunden blau, wenn die SpindleCheck-Elektronik mit Strom versorgt wird. Während dieser Zeit ist keine Kommunikation zwischen Computer und Gerät möglich.

Kapazitive Wegsensoren (X, Y, Z)

Nahes weites Lesen

Die X-, Y- und Z-Achse haben jeweils einen separaten farbcodierten kapazitiven Verschiebungssensorkanal.

X: Blau (Kanal 1 auf dem Kalibrierungsblatt)

Y: Grün (Kanal 2 auf dem Kalibrierungsblatt)

Z: Rot (Kanal 3 auf dem Kalibrierungsblatt)

Die Anzeigelampen leuchten grün, wenn sich die Sonde innerhalb ihres kalibrierten Bereichs befindet.

Das Nah- oder Fernlicht leuchtet rot, wenn sich die Sonde außerhalb ihres kalibrierten Bereichs befindet.

Die Nah- und Fernlichter leuchten blau, wenn die kapazitive Sonde nicht angeschlossen ist.

 


SENSORSYSTEM-PROBEN

Das System umfasst vier Sonden: eine Wirbelstrom-Indexsonde und drei kapazitive Verschiebungssonden für die X-, Y- und Z-Achse.

Kapazitive Sonden (X, Y, Z)

Berührungslose kapazitive Sonden messen den Präzisionszielstift beim Drehen. Die Sonden haben einen Durchmesser von 8 mm, einen Gesamtmessbereich von 250 μm und einen Mindestabstand (Near Gap) von 125 μm.

In den Kalibrierungsblättern und Kalibrierungsaufklebern auf der Rückseite des Elektronikgehäuses sind die Einzelheiten der Kalibrierungen aufgeführt. Wenn kapazitive Sonden beschädigt sind, müssen die Elektronik und die Sonden zum Austausch und zur Neukalibrierung der Sonde an das Werk zurückgesandt werden.

Wirbelstromsonden-DiagrammWirbelstromsonde (Index)

Die Wirbelstrom-Indexsonde liefert ein einmaliges Signal, um Daten für mehrere Umdrehungen auszurichten. Der Nennabstand zum Ziel beträgt 0.5 mm. Die Spitze ist Keramik.

Seien Sie vorsichtig, um Schäden zu vermeiden. Ersatzsonden sind erhältlich: Teilenummer P015-4657.

Index-AbstandshalterIndex-Abstandshalter

Der Indexabstandshalter ist 0.5 mm (0.02 Zoll) dick und wird verwendet, um den Spalt zwischen der Indexsonde und dem kupferbeschichteten Teil des Präzisionszielstifts einzustellen.

Ersatzteilnummer A017-7560.

Sondennest

Das Sondennest umfasst die Montage für X-, Y-, Z-Sonden und eine Indexsonde. Eine optionale Erdungsbürste (P017-6152) ist erhältlich. Anweisungen zur Installation der Erdungsbürste finden Sie in Anhang B.

Indexsondenhalterung

Anpassen vorhandener Sondennester

Wenn Sie über ein vorhandenes Sondennest verfügen und es an SpindleCheck anpassen möchten, müssen Sie eine Indexsondenhalterung (P017-6157) hinzufügen. Siehe Anhang C. Sie können auch eine Magnetbasis (P017-6117) hinzufügen, siehe Anhang D.

Präzisionszielstift

Ein 20-mm-Präzisionsmessstift wird als Ziel für Messungen verwendet. Der Stift hat ein kugelförmiges Ende mit einem Durchmesser von 1 mm für Z-Achsen-Messungen und eine präzise geschliffene Oberfläche für Messungen in X- und Y-Richtung. Der Stift enthält einen verkupferten Bereich, der von der Indexsonde erfasst wird.

Die präzisionsgeschliffenen Oberflächen sind wichtig für genaue Messungen. Wenn diese Oberflächen beschädigt sind, sollte der Stift von Lion Precision nachbearbeitet werden, um eine genaue Referenzoberfläche wiederherzustellen. Oder Sie können einen neuen Stift erwerben: Teilenummer P017-6091.

Präzisionszielstift


MESSMESSUNGEN UND LESEN VON GRUNDSTÜCKEN

Grundstücke verstehen und mit ihnen interagieren

Anpassen der Plotanzeigen

Skalierung

Verwenden Sie das Menü Skalierung, um die automatische oder manuelle Skalierung auszuwählen. Die automatische Skalierung wird angepasst, um die bestmögliche Ansicht der vorhandenen Daten zu erhalten. Wählen Skalierung> Manuell> Erhöhen or Verringernoder verwenden Sie die Bild-auf- und Bild-ab-Tasten, um die Skalierung manuell anzupassen.

Polardiagramme

Polardiagramme zeichnen Messungen an aufeinanderfolgenden Winkelpositionen der Spindel auf. Die Darstellungen zeigen die letzte Serie von 32 Umdrehungen. Die Handlung wird jedes Mal aktualisiert, wenn eine neue Serie von 32 Umdrehungen abgeschlossen ist. Daher bestimmt die Drehzahl der Spindel die Zeit zwischen den Plotaktualisierungen.

Der Plotmaßstab ist am unteren Rand des Plots aufgeführt.

Die Mitte des Diagramms stellt keine Null dar, wenn sich die Achsen nicht kreuzen (siehe Beispiel).

Radial - rotierend empfindlich

Dies ermöglicht eine ausreichende Anzeigeauflösung kleiner Spindelbewegungen, die außerhalb des Bildschirms liegen können, wenn die Mitte Null wäre.

Die berechneten Werte befinden sich links vom Diagramm. Definitionen der berechneten Werte finden Sie im Glossar in diesem Handbuch und in der Hilfe.

Berechnete Diagramme

Zusätzlich zu den Darstellungen einzelner Datenpunkte werden berechnete Diagramme den Datenplots überlagert, um das Messen und Anzeigen einiger wichtiger Werte zu unterstützen, die gemäß internationalen Standards berechnet wurden.

Gesamt - Zwei blaue Kreise. Die Ursprünge der Kreise liegen im Zentrum der Handlung. Der innere Kreis ist der größtmögliche Durchmesser innerhalb der 32 Umdrehungsdatenpunkte (maximaler Beschriftungskreis). Der äußere Kreis ist der kleinstmögliche Durchmesser außerhalb der Datenpunkte (minimaler umschriebener Kreis). Der Abstand zwischen den Umfängen dieser Kreise ist der Gesamtfehlerbewegung.

Durchschnittlich - Dieses grüne Diagramm wird erstellt, indem an jeder Winkelposition ein einzelner Datenpunkt platziert wird. Die Größe des Punktes ist gleich dem Durchschnitt der Messungen der 32 Punkte, die an dieser Winkelstelle erfasst wurden.

Um das Zentrum der Polardiagrammdaten zu finden, verwendet SpindleCheck die MLS-Methode (Modified Least Squares), die in Einige Methoden zum Anpassen von Kreisen an Daten von Umback und Jones (IEEE Transactions on Instrumentation and Measurement, V52, I6, Dezember 2003) beschrieben ist.


SETUP FÜR MASSNAHMEN

Konfiguration

Die SpindleCheck-Software muss ordnungsgemäß konfiguriert sein. Ein Großteil der Konfigurationsinformationen wird direkt von der Elektronik des Sensorsystems heruntergeladen.

Einige Konfigurationsinformationen müssen vom Benutzer eingegeben werden. Diese Informationen müssen für genaue Messungen ordnungsgemäß eingegeben werden.

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Konfiguration dieses Handbuchs (S. xii).

Verbindung zum PC

Schließen Sie das SpindleCheck-Gerät an die Stromversorgung an. Die Initialisierung des SpindleCheck-Geräts dauert 60 bis 90 Sekunden. Während dieser Zeit wird auf dem INDEX-Kanal die Anzeige „NOT READY“ (zwei blaue Lichter) angezeigt.

Schließen Sie das USB-Kabel an einen USB V2.0- oder höheren Anschluss des Computers an (USB V1.0 verfügt nicht über eine ausreichende Übertragungsgeschwindigkeit).

Obwohl dies nicht erforderlich ist, ist es am besten, wenn die SpindleCheck-Sensorelektronik beim Starten der Software „bereit“ ist. Wenn der Bediener beim Starten der Software einen Messmodus auswählt, versucht die Software wiederholt, mit der Sensorelektronik zu kommunizieren. Wenn die Elektronik nicht bereit ist oder das USB-Kabel nicht innerhalb von 5 Minuten angeschlossen ist, zeigt die Software einen Fehlerdialog an, in dem der Bediener die Elektronik einschalten und eine Verbindung zum Computer herstellen und erneut versuchen oder beenden kann.

Montagesonden und Zielstifte

Pflege und Sicherheit

Der Präzisionszielstift hat eine maximale Drehzahl von 120,000 U / min. Eine Hochgeschwindigkeitsrotation kann erhebliche Energie erzeugen. Es muss darauf geachtet werden, den Bediener zu schützen, wenn Teile mit hohen Geschwindigkeiten gedreht werden. Bewachung wird empfohlen. Das Positionieren des Sondennestes so, dass es sich zwischen dem Bediener und dem sich drehenden Ziel befindet, bietet einen gewissen Schutz.

Die Zielstifte sind hochpräzise Komponenten, die ähnlich wie Messblöcke besondere Sorgfalt erfordern.

Ausführliche Informationen finden Sie in TechNote LT03-0013 Sondenhalterungen und Hauptzielen: Abmessungen, Pflege und Einstellung in der Technischen Bibliothek unter www.lionprecision.com.

Mechanische Einrichtung

Es gibt fünf Ziele im mechanischen Setup:

  • Die Sonden berühren während der Drehung niemals das Ziel (zufälliger Kontakt während des Aufbaus bei stehender Spindel ist sicher).
  • Die Zielstiftachse ist mit der Z-Sondenachse ausgerichtet (das sphärische Ende des Stifts ist auf der Sonde zentriert).
  • Die Sonden werden auf die Mitte ihrer Messbereiche eingestellt
  • Die Sonden bleiben während der vollen Drehung der Spindel in Reichweite
  • Die Indexsonde ist ordnungsgemäß vom Kupferzielbereich des Stifts beabstandet

Installation des Zielstifts

Zielstifte (20 mm Durchmesser) sind im Werkzeug- / Teilehalter der zu prüfenden Spindel installiert.

Achsen / Kanal-Beziehungen

Jeder Sondenkanal ist für einen bestimmten Eingang farbcodiert. Die Sonden haben an beiden Enden farbige Kragen und die Elektronikkanäle sind mit Farbblöcken markiert. Die X-Achse ist blau, die Y-Achse ist grün, die Z-Achse ist rot, die Indexeingabe ist lila.

Messbereite Sondennestkonfiguration

Sobald die einzelnen Sonden gemäß den folgenden Anweisungen im Nest positioniert sind, können sie bei der Aufbewahrung im Gehäuse im Sondennest belassen werden. Beim Entfernen aus dem Gehäuse für die nächste Messung sollte die relative Position der Sonden gleich bleiben. Aufgrund der Fragilität der Indexsonde wird empfohlen, sie bei jeder Verwendung des Systems mit dem Index Spacer-Werkzeug neu zu positionieren.

Positionieren Sie die Sonden im Sondennest

Lösen Sie gegebenenfalls die Sondenklemmschrauben und installieren Sie die Sonden im Nest. Ziehen Sie die Sondenklemmen leicht an, so dass die Sonden an Ort und Stelle gehalten werden, aber dennoch von Hand neu positioniert werden können (ziehen Sie nicht an den Sondenkabeln).

Montieren Sie das Sondennest so, dass das rotierende Ziel in Reichweite der Sonden im Nest bewegt werden kann. Es ist wichtig, das Sondennest fest am Werkzeugmaschinentisch festzuklemmen. Die Basisfläche des Sondennestes und die Passfläche müssen sauber sein, damit das Nest während der Messungen nicht schief läuft oder sich verschieben, schaukeln oder vibrieren darf.

Positionieren von Spindel / Targets und Sonden

Die Sonde der Z-Achse muss am sphärischen Ende des Stifts zentriert sein. Das Zentrum wird mithilfe der Z-Sonde und des Sondenmessgeräts lokalisiert und positioniert, um den Höhepunkt zu finden, wenn das Ziel vor der Sonde neu positioniert wird. Zentrieren Sie das Ziel mit einem Prozess wie dem folgenden auf der Sonde:

Kapazitive Sensoren Ersteinrichtung

1. Wählen Sie im Hauptmenü Konfiguration> Sondenmessgerät.

2. Das Sondenmessgerät wird im Vollbildmodus geöffnet.

3. Bewegen Sie die Sonden der X-, Y- und Z-Achse in eine zurückgezogene Position im Sondennest, um eine Kollision mit dem Ziel zu verhindern, wenn es in die ungefähre Position bewegt wird.

4. Bewegen Sie die X- und Y-Achse, um das Ziel im Sondennest visuell zentriert auf der Z-Achsen-Sonde zu positionieren.

5. Bewegen Sie anschließend die Z-Achse, um den Zielbereich (glänzende Oberfläche) auf den Sonden der X- und Y-Achse ungefähr zu zentrieren.

Dadurch sollte auch die Indexsonde in einer Linie mit der Mitte des Kupferbereichs platziert werden.

Z-Achsen-Zentrierung des Zielstifts

6. Wählen Sie den Z-Achsen-Kanal am Sondenmessgerät aus.

7. Bewegen Sie die Z-Achsen-Sonde im Sondennest in Richtung des Stifts, bis die Nah / Fern-Anzeige auf dem      Die Elektronik befindet sich in der Mittelstellung. Nicht fest anziehen.

8. Passen Sie während der Beobachtung des Sondenmessgeräts die Position der X-Achse der Maschine an, bis der höchste Punkt (maximale positive Anzeige) auf dem Sondenmessgerät angezeigt wird.

9. Stellen Sie während der Beobachtung des Sondenmessgeräts die Position der Y-Achse der Maschine so ein, dass der höchste Punkt (maximale positive Anzeige) auf dem Sondenmessgerät angezeigt wird.

10 Wenn das Sondenmessgerät in Schritt 8 oder 9 seinen Maximalwert erreicht, halten Sie am Maximalpunkt an und stellen Sie die Sondenposition auf der Z-Achse auf nahe „0“ am Messgerät ein und suchen Sie weiterhin den „Höhepunkt“.

11 Das Ziel ist jetzt über der Z-Achsen-Sonde zentriert.

12 Stellen Sie die Z-Achsen-Sonde im Sondennest am Sondenmessgerät auf nahe „0“ ein (mittlere Anzeige an der Nah- / Fernanzeige an der Elektronik).

13 Ziehen Sie die Z-Achsen-Sonde fest an.

X- und Y-Achsen-Sondenposition

14 Wählen Sie die X-Achse auf dem Sondenmessgerät aus

15 Stellen Sie die X-Achsen-Sonde im Sondennest auf nahezu „0“ am Sondenmessgerät ein (zentriertes Licht an der Nah / Fern-Anzeige an der Elektronik).

16 Ziehen Sie die X-Achsen-Sonde fest an.

17 Wiederholen Sie die Schritte 14-16 für die Y-Achsen-Sonde.

Sondenbereich prüfen

Sobald die kapazitiven X-, Y- und Z-Sonden positioniert sind, drehen Sie die Spindel langsam von Hand um eine volle Umdrehung, um sicherzustellen, dass alle Sonden in ihrem kalibrierten Messbereich bleiben (keine roten Nah- oder Fernlichter an der Elektronik).

Einstellen der Position der Indexsonde

Die Indexsonde ist ein kritischer Teil der Messung. Das Ziel des Aufbaus besteht darin, den richtigen Abstand zwischen der Sonde und dem Kupferbereich auf dem Target einzustellen, um sicherzustellen, dass durch den Wechsel zwischen dem Kupfer- und dem Stahltarget eine ausreichende Signalstärke erzeugt wird.

Weitere Informationen zu den Anzeigelampen finden Sie im Abschnitt Indexkanal (lila) (S. xviii) dieses Handbuchs.

Index-AbstandshalterPositionierungsverfahren für die Indexsonde

1. Platzieren Sie den „INDEX SPACER“ zwischen der Indexsonde und dem verkupferten Teil des Ziels.

2. Positionieren Sie die Indexsonde gegen den INDEX SPACER. Dadurch wird ein Abstand von 0.5 mm zwischen der Sonde und dem Ziel eingestellt und die Stellschraube der Indexsonde festgezogen - NICHT ZU fest anziehen.

3. INDEX SPACER entfernen.

4. Drehen Sie das Ziel langsam und überprüfen Sie, ob die Signalstärkeanzeige auf dem Indexkanal grün leuchtet. Wenn es rot ist, verwenden Sie den INDEX SPACER, um die Lücke zu überprüfen und erneut zu versuchen. Wenn immer noch Rot, muss der Spalt verringert werden. Achten Sie jedoch darauf, dass beim Drehen kein Kontakt zwischen Sonde und Ziel entsteht.

VORSICHT: Die Indexsonde kann beschädigt werden, wenn die Stellschraube, mit der sie befestigt ist, zu fest angezogen wird. NICHT ÜBERDREHEN


LAUFENDE TESTS

Wählen Sie diese Option aus, um Live-Testdaten anzuzeigen, während eine Spindel gemessen wird Datei> Live-Anzeige über die SpindleCheck-Hauptmenüleiste.

Um Daten aus gespeicherten Messdaten anzuzeigen, wählen Sie Datei> Datendatei laden.

Reaktionszeit und Bildschirmaktualisierungen

Das interne Datenerfassungssystem von SpindleCheck Electronics erfasst Messungen von 32 Umdrehungen der Spindel, bevor Daten an die Software übertragen werden. Die Bildschirmanzeigen werden nur alle 32 Umdrehungen aktualisiert. Wenn eine Änderung der Drehzahl festgestellt wird, verwirft die SpindleCheck-Elektronik den aktuell erfassten Umdrehungssatz und startet die Erfassung von 32 Umdrehungen mit der neuen Drehzahl neu.

SpindleCheck kann die Spindelleistung auch in Drehtischen testen. Das Messen bei Geschwindigkeiten unter 60 U / min erfordert den Modus „Langsam“. Ein Licht auf dem Indexkanal zeigt an, wann der langsame Modus aktiv ist. Der Wechsel vom normalen zum langsamen Modus kann einige Minuten dauern.

Wenn eine Geschwindigkeitsänderung den Schwellenwert von 60 U / min überschreitet, wird automatisch der langsame Modus ausgelöst, der eine Bestätigung der Spindeldrehzahl, das Verwerfen aktueller Daten, einen Neustart des Datenerfassungsprozesses und die Erfassung von 32 Umdrehungen erfordert.

Alle diese Aktionen können bis zu zwei Minuten dauern. Während dieser Zeit empfängt die Software keine Daten von den Sensoren und der Bildschirm wird nicht aktualisiert. Bitte warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist, bevor Sie Änderungen an den auf dem Bildschirm angezeigten Daten erwarten.

Im langsamen Modus (unter 60 U / min) können 32 Umdrehungen viel Zeit in Anspruch nehmen. Während 32 Umdrehungen von Daten erfasst werden, wartet die Software einfach auf aktualisierte Daten und die Anzeigen ändern sich nicht.

Grundlegende Tests

Das Lesen und Interagieren mit den Testplots und Panels im Allgemeinen wird oben behandelt. Die folgenden Abschnitte enthalten spezifische, eindeutige Informationen zu den spezifischen Tests.

Radial: Drehen der empfindlichen Richtung

Radial: Drehen der empfindlichen Richtung

Messungen der X- und Y-Achse werden verwendet, um ein Polardiagramm zu erstellen. Dient zum Messen von Maschinen, die ein Schneidwerkzeug drehen, wie Bearbeitungszentren und Bohrmaschinen.

Radial: Feste empfindliche Richtung

Radial: Feste empfindliche Richtung

X- oder Y-Achsenmessungen werden erfasst und in einem Polardiagramm dargestellt. Wird zum Drehen von Zentren und Schleifern verwendet.

Axiale Fehlerbewegung

Axiale Fehlerbewegung

Misst Spindelbewegungen in der Z-Achse.

Fehlerbewegungen bei der Drehfrequenz der Spindel (Grundfrequenz) werden vor dem Zeichnen in das Polardiagramm aus den Daten entfernt. Die Größe der Grundfrequenz ist in den berechneten Werten aufgeführt.

Thermische

Thermische

Die beiden in internationalen Normen aufgeführten thermischen Tests sind ETVE (Environmental Temperature Variation Error), der bei stehender Spindel durchgeführt wird, und Thermal Drift, der bei rotierender Spindel gemessen wird. Die Anzeige und Bedienung des Panels bleibt für beide Tests gleich. Nur der Testzeitpunkt, die verwendeten Kanäle und die Drehung der Spindel werden geändert.

Einrichtung

Auf die Setup-Parameter für den thermischen Test kann durch Klicken zugegriffen werden Einrichtung in der Menüleiste des thermischen Quadranten.

Im Setup-Dialogfeld:

Stellen Sie die Testdauer ein (Stunden, Minuten).

Die Abtastfrequenz ist abhängig von der Testdauer:

Einrichtung

Wenn Bitmap speichern aktiviert ist, wird nach Ablauf dieser Zeit eine Bitmap (.bmp) des Diagramms gespeichert. Die Bitmap hat denselben Namen wie die Testdatei, jedoch die Erweiterung .bmp.

Verwenden Sie Dateispeicherort speichern, um einen Dateinamen für die Datenspeicherung auszuwählen. Wenn das Feld leer gelassen wird, wird der thermische Test nicht ausgeführt.

Zeitbasis des anfänglichen Diagramms

Wenn der Test zum ersten Mal gestartet wird, zeigt die Zeitachse (x-Achse) des Diagramms fünf Minuten für das gesamte Diagramm an. Dies ermöglicht eine höhere Zeitauflösung für die visuelle Überwachung der Ausgabe der Kanäle zu Beginn des Tests. Nach fünf Minuten wird die Zeitachse auf die für den Test ausgewählte Zeit neu skaliert.

Kanalauswahltasten / -anzeigen

Während des Tests werden immer Daten von allen drei Kanälen gesammelt.

Durch Klicken auf die Schaltflächen X, Y und Z wird die Anzeige dieses Kanals im Diagramm aktiviert / deaktiviert. Die Diagrammdiagramme sind auf die Sonden und die Elektronik farbcodiert.

Der auf den Tasten angezeigte Wert ist der Messbereich (max-min), der während des Tests für diesen Kanal durchgeführt wurde.

Anzeigen von thermischen Dateien

Thermodatendateien sind von rotierenden Datendateien getrennt. Thermodatendateien werden automatisch mit dem beim Einrichten zugewiesenen Dateinamen gespeichert.

Thermodatendateien werden in die Hauptmenüleiste geladen. Datei> Thermodatei laden, oder im thermischen Quadranten, Ansicht> Datei laden.

FFT-Frequenzanalyse

FFT-Frequenzanalyse

Wird zur Analyse von Häufigkeitsverteilungen in Fehlerbewegungen verwendet. Der FFT-Analysetest zeigt die Bewegungsmenge bei verschiedenen Frequenzen mit einem Diagramm der Amplitude gegenüber der Frequenz. Das Erkennen der Häufigkeitsverteilung von Fehlerbewegungen kann dabei helfen, die Ursache eines Problems zu ermitteln. Das Diagramm wird mit jedem neuen Block mit 32 Umdrehungen aktualisiert. Die FFT-Größe beträgt 8 KB (8,192 Proben).

FFT-Ansichten (von Schauen Sie sich an Speisekarte):

Balkendiagramm - Balkendiagrammanzeige

Liniendiagramm - Kontinuierliche Leitungsverbindungsmessungen

Fenster (aus dem Menü Ansicht):

Wählt den Typ der mathematischen Fenstertechnik für die Anzeige der FFT aus. Hanning oder Rectangular sind typische Optionen.

Skalierung

Skalierungs- und Achseneinheiten sind in der verfügbar Skalierung Speisekarte. Mauszeiger

Ein Cursor (Ansicht> Cursorwerte anzeigen) kann verwendet werden, um an jedem Punkt des Diagramms diskrete Werte anzuzeigen. Der Cursor ist ein kleiner Kreis am Schnittpunkt der violetten vertikalen und horizontalen Hilfslinien. Klicken und ziehen Sie den Cursor, um ihn neu zu positionieren.


UTILITIES

Oszilloskop

Das Oszilloskop ist eine Utility-Anzeige, die ein Basisoszilloskop emuliert und eine zeitbasierte Ansicht der auf einem der vier Sondenkanäle erfassten Daten ermöglicht. Dies ist eine nützliche Anzeige, um die Grundfunktionen der Eingangskanäle bei der Fehlerbehebung zu überprüfen.

Kanalauswahltasten / -anzeigen

Durch Klicken auf die Schaltflächen X, Y, Z und Index Gap wird die Anzeige dieses Kanals im Bereich aktiviert / deaktiviert. Die Scope-Diagramme sind farblich auf die Sonden und die Elektronik abgestimmt.

Skalierung

Die vertikale (Verschiebung) und horizontale (Zeitbasis) Skalierung erfolgt standardmäßig automatisch. Manuelle Einstellungen werden im Menü Skalierung oder mit den folgenden Tastenkombinationen vorgenommen:

Weiter: Vertikal neu skalieren

Ende: Automatische vertikale Skalierung

Seite hoch: Vertikal erhöhen

S. Dn: Vertikal verringern F7: Zeitbasis erhöhen F8: Zeitbasis verringern

Kopplung

Verwenden Sie das Menü Ansicht, um DC- oder AC-Kopplung auszuwählen.

Sondenmesser

Das Sondenmessgerät ist ein analoges Vollbild-Messgerät, das die aktuelle Sonden- / Ziellücke der ausgewählten Sonde anzeigt.

Greifen Sie über das Hauptmenü auf das Sondenmessgerät zu: Konfiguration> Sondenmessgerät

X-, Y- oder Z-Kanal können angezeigt werden. Verwenden Sie die Maus oder die Pfeiltasten nach oben oder unten

um einen anderen Kanal auszuwählen.

Maximal- und Minimalanzeigen behalten die maximale und minimale Position der Messnadel bei (Gesamtanzeigeanzeige). Diese Werte werden digital unterhalb des Messgeräts angezeigt. Drücke den TIR zurücksetzen Taste, um die Maximal- und Minimalanzeigen auf die Anzeige des aktuellen Messgeräts zurückzusetzen.

Die Sondenanzeige ist nicht nur zum Einrichten nützlich, sondern auch zum Überprüfen der statischen Vibrationsbewegungen der Spindel relativ zum Tisch, wenn sich die Spindel nicht dreht. In dieser Ansicht können Vibrationen benachbarter Maschinen oder andere Umgebungsfaktoren festgestellt werden.


ERGEBNISSE SPAREN

Um die aktuellen Daten zu speichern, wählen Sie Datei> Datendatei speichern. Verwenden Sie den Dialog Speichern, um die auszuwählen

Dateiname und Speicherort.

Dateiverzeichnisstruktur

Kritische Dateien für SpindleCheck müssen sich in den entsprechenden Unterverzeichnissen befinden. Diese Dateien werden während des Installationsvorgangs an den richtigen Speicherorten abgelegt. Diese Struktur wird bereitgestellt, falls neue Dateien hinzugefügt werden müssen oder um die Fehlerbehebung zu unterstützen.

C: \ Programme (x86) \ Lion Precision \ SpindleCheck

Enthält alle Programmdateien

C: \ ProgramData \ LionPrecision \ SpindleCheck \ Data

Enthält Beispieldaten, Standardkonfigurationsdateien und andere Supportdokumente.

C: \ Users \Benutzername\ Eigene Dateien \ Lion Precision \ SpindleCheck

Wenn SpindleCheck zum ersten Mal für einen neuen Benutzer ausgeführt wird, wird dieser Ordner erstellt, wenn er nicht vorhanden ist. Die Standarddateien werden an diesen neuen Speicherort kopiert.

Alle Hilfedateien

SpindleCheck Handbuch

Verwandte Dokumente und Textdateien

Standardverzeichnis für Datendateien. Der Benutzer kann Datendateien an einem beliebigen Ort speichern.

Alle Datendateibeispiele


SPEZIFIKATIONEN

Technische Daten Tabelle


Anhang A: Beschreibungen der Menüpunkte

Hauptmenüleiste

Reichen Sie das

Live-Anzeige: Stellt eine Verbindung zum SpindleCheck-Gerät her und beginnt mit der Erfassung von Messungen gemäß Konfigurationsparametern.

Datendatei laden: Lädt eine zuvor gespeicherte Rotationstestdatendatei zur Anzeige und Überprüfung Laden Sie

Thermische Datei: Lädt zuvor gespeicherte thermische Testdaten zur Anzeige und Überprüfung im thermischen Fenster

Datendatei speichern: Speichert die aktuellen Rotationstestdaten in einer Datei (Thermodateien werden automatisch in einem Dateinamen gespeichert, der beim Einrichten des Thermotests angegeben wurde.)

Bildschirm drucken: Druckt den aktuellen Bildschirm auf einem Drucker, einer PDF-Datei oder einer Druckvorschau. Beim Drucken werden die Fensterhintergründe für bessere Druckergebnisse in hellgrau geändert.

Exit: Beendet das Programm

Konfiguration

Konfiguration anzeigen: Zeigt Konfigurationsfenster in allen vier Quadranten an. Diese Menüauswahl zeigt immer Konfigurationsfenster in allen vier Quadranten an, auch wenn zuvor ein Testfenster für einen der Quadranten ausgewählt wurde.

Konfiguration speichern: Speichert die aktuellen Konfigurationseinstellungen unter dem aktuellen Dateinamen.

Konfiguration speichern unter: Speichert die aktuellen Konfigurationseinstellungen unter einem neuen Dateinamen.

Konfiguration laden: Lädt eine vorhandene Konfigurationsdatei.

Sondenmessgerät: Analoges Vollbild-Messgerät zur Unterstützung der anfänglichen Sondenpositionierung.

Zurück zu den Testanzeigen: Gibt Testanzeigen an alle vier Quadranten zurück. Diese Auswahl zeigt immer Testfenster in allen vier Quadranten an, auch wenn zuvor in einem der Quadranten ein Konfigurationsfenster angezeigt wurde.

Hilfe

Manual: Öffnet eine PDF-Ansicht dieses Handbuchs

Typische Montage: Zeigt ein Bild eines typischen Sonden- / Nest- / Ziel-Setups an.

Lion Precision-Unterstützung: Kontaktinformationen und Online-Ressourcen für die Unterstützung beim Betrieb von SpindleCheck

Über: Revisionsstand und andere Informationen zur Software.

Quadrantenmenüs

Quadrantenmenüs enthalten je nach Quadranteninhalt unterschiedliche Optionen. Alle möglichen Menüpunkte sind unten aufgeführt, werden jedoch nicht in jedem Quadranten angezeigt.

Display

Listet alle möglichen Quadrantenanzeigen auf. Über dieses Menü kann auf alle Test- und Konfigurationsanzeigen zugegriffen werden. Ob der Quadrant derzeit eine Test- oder Konfigurationsanzeige ist, ändert die Gruppierungen in diesem Menü.

Schauen Sie sich an

Ansicht> Maximale Größe vergrößert ein Quadrantenfenster auf Vollbild.

Ansicht> Normale Größe reduziert ein Vollbildfenster auf einen Quadranten.

Ansicht> Anzeige> Polar / Linear wählt den Stil des Plots aus

Ansicht> Kanal bietet eine Auswahl von Kanälen oder Kanalkombinationen, die für diesen Test verfügbar sind.

Ansicht> Kopplung Wählt die AC- oder DC-Kopplung für das Oszilloskop.

Skalierung

Tastaturkürzel führen Funktionen im "aktiven" Quadranten aus, der eine dunklere Titelleiste hat. Quadranten werden durch Klicken auf eine beliebige Stelle im Quadranten aktiviert.

Skalierung> Neu skalieren [Enter] Im manuellen Skalierungsmodus werden die aktuellen Daten an den Plotbereich angepasst.

Skalierung> Auto [Ende] überwacht die Daten und ändert den Maßstab so, dass die Daten immer innerhalb von 40% bis 90% des Maßstabs liegen. Die automatische Skalierung kann auch durch Klicken auf die END-Taste aktiviert werden, während der Quadrant aktiv ist.

Skalierung> Manuell> [PgUp] erhöhen oder [PgDn] verringern Deaktiviert die automatische Skalierung und erhöht oder verringert die Diagrammskalierung.

Anhang B: Installation der Erdungsbürste

Ein optionales Carbonfaser-Erdungsbürstenset (P017-6152) ist für die Installation am Sondennest erhältlich. Die Bürste sorgt beim Drehen für einen gut geerdeten Präzisionszielstift. Dies ist im Allgemeinen nicht erforderlich, kann jedoch verwendet werden, wenn ungewöhnliche elektrische Störungen auftreten oder wenn eine Hochleistungsspindel präzise gemessen wird.

Befestigen Sie die Halterung mit der Innensechskantschraube am Sondennest (siehe Abbildung unten).

Setzen Sie die Erdungsbürste wie abgebildet ein und befestigen Sie sie mit der kleineren Innensechskantschraube von unten.

Anhang B: Installation der Erdungsbürste

Anhang C: Baugruppe der Indexsensorhalterung

Wenn Sie ein vorhandenes Sondennest ohne Indexsensorhalterung verwenden, muss die Halterung am Sondennest installiert werden.

Installieren Sie die Indexsensorhalterung (P017-6157) mit einer Innensechskantschraube wie unten gezeigt. Die kleinere Schraube wird an der Seite der Halterung eingesetzt, um die Indexsonde zu befestigen.

Die Indexsonde ist zerbrechlich. Ziehen Sie die Befestigungsschraube nicht zu fest an.

   Anhang C: Baugruppe der Indexsensorhalterung

Anhang D: Installation der Magnetbasis

Für vorhandene Sondennester ist ein Magnetbasis-Kit erhältlich (P017-6117). Installieren Sie wie folgt:

Entfernen Sie die drei Innensechskantschrauben, mit denen die vorhandene Basis am Sondennest befestigt ist, und entfernen Sie die Basis.

Verwenden Sie die drei im Kit enthaltenen kürzeren Innensechskantschrauben, um die Adapterhalterung für die Magnetbasis anstelle der vorhandenen Basis am Sondennest zu installieren.

Verwenden Sie die drei Innensechskantschrauben, um die Sondennest- / Adapterplattenbaugruppe an der Magnetbasis zu befestigen.

Anhang D: Installation der Magnetbasis

Anhang E: Komplette Magnetbasis-Sondennestbaugruppe (mit Erdungsbürste)

Anhang E: Komplette Magnetbasis-Sondennestbaugruppe (mit Erdungsbürste)

Anhang F: Ersatzteile

Anhang F: Ersatzteile


GLOSSAR

Viele der hier enthaltenen Definitionen stammen aus ASME B89.3.4-2010: Rotationsachsen: Methoden zum Spezifizieren und Testen.

Asynchrone Fehlerbewegung - der Teil der gesamten Fehlerbewegung, der bei anderen Frequenzen als ganzzahligen Vielfachen der Rotationsfrequenz auftritt. Die asynchrone Fehlerbewegung umfasst diejenigen Komponenten der Fehlerbewegung, die: (a) nicht periodisch (b) periodisch sind, sondern bei anderen Frequenzen als der Spindeldrehfrequenz und ihren ganzzahligen Vielfachen auftreten, (c) periodisch bei Frequenzen, die subharmonisch zur Spindeldrehfrequenz sind .

Asynchroner Fehlerbewegungswert - die maximale skalierte Breite des Polardiagramms der asynchronen Fehlerbewegung, gemessen entlang einer radialen Linie durch die Polarkartenmitte.

Axialer Fehlerbewegung - Fehlerbewegung koaxial zur Z-Referenzachse. Axialer Schlupf, Endnocken, Kolben und Trunkenheit sind übliche, aber ungenaue Begriffe für axiale Fehlerbewegungen.

Axiale thermische Drift - anwendbar, wenn die Verschiebung kollinear zur Z-Referenzachse ist.

Achsenmittellinie - ein Liniensegment, das durch zwei axial getrennte polare Profilzentren mit radialer Bewegung verläuft. Die Achsenmittellinie wird verwendet, um den eindeutigen Ort einer Drehachse in Bezug auf die Referenzkoordinatenachsen oder Änderungen des Ortes zu beschreiben, beispielsweise als Reaktion auf Änderungen der Last, Temperatur oder Geschwindigkeit.

Drehachse - ein Liniensegment, um das eine Drehung erfolgt

Achsenverschiebung - eine Änderung der Position der Drehachse aufgrund einer Änderung des Betriebs

Gesundheitsproblemen.

Lager - ein Element einer Spindel, das den Rotor trägt und eine Drehung zwischen Rotor und Stator ermöglicht.

Verschiebungsanzeige - ein Gerät, das die Verschiebung zwischen zwei angegebenen Objekten misst.

Fehlerbewegung - Positionsänderungen der Oberfläche eines perfekten Werkstücks in Bezug auf die Referenzkoordinatenachsen in Abhängigkeit vom Drehwinkel, wobei die Mittellinie des Werkstücks mit der Drehachse zusammenfällt.

Gesichtsfehlerbewegung - die Summe der axialen Fehlerbewegung und der axialen Komponente der Neigungsbewegung im angegebenen Radius. Die Gesichtsfehlerbewegung verläuft an einer bestimmten radialen Stelle parallel zur Z-Referenzachse. Der Begriff "Gesichtsschlag" hat eine akzeptierte Bedeutung analog zum Radialschlag und ist daher nicht gleichbedeutend mit Gesichtsfehlerbewegung.

Gesicht thermische Drift - anwendbar auf eine Kombination aus axialer und Neigungsverschiebung, gemessen an einer bestimmten radialen Stelle.

Feste empfindliche Richtung - Die empfindliche Richtung ist festgelegt, wenn das Werkstück von der Spindel gedreht wird und sich der Bearbeitungs- oder Messpunkt nicht dreht.

Grundlegende Fehlerbewegung - der Teil der gesamten Fehlerbewegung, der bei der Drehfrequenz der Spindel auftritt. Grundlegende axiale und fundamentale Flächenbewegungen sind Fehlerbewegungen und verursachen Ebenheitsfehler an Teilen. Durch eine grundlegende Fehlerbewegung entsteht jedoch ein Teil mit der Eigenschaft einer kreisförmigen Ebenheit: Die Oberfläche ist flach und bietet bei jedem Radius eine „Dichtfläche“. Diese einzigartige Eigenschaft ist für die Hydraulikindustrie wichtig. Grundlegende radiale und fundamentale Neigungsverschiebungen sind keine Fehlerbewegungen, da sie eine Fehlausrichtung des Artefakts darstellen und keine Eigenschaft der Rotationsachse sind. Grundlegende axiale und fundamentale Gesichtsbewegungen sind Fehlerbewegungen und haben wichtige technische Konsequenzen.

Grundfehlerbewegungswert - doppelt so groß wie der skalierte Abstand zwischen der PC-Mitte und einer bestimmten Polarprofilmitte des Polardiagramms der synchronen Fehlerbewegung. Alternativ definiert als die Amplitude der Rotationsfrequenzkomponente. Der Wert ist doppelt so groß wie die Amplitude, da in diesem Fall die Amplitude eher den Durchschnittswert als den Spitzenwert darstellt. Der axiale Grundwert und der grundlegende Nennwert sind der gleiche Wert. Es gibt keinen grundlegenden radialen Fehlerbewegungswert - in radialer Richtung wird eine Bewegung, die bei der Rotationsfrequenz auftritt, durch ein außermittiges Referenzziel verursacht und ist keine Eigenschaft der Rotationsachse.

Mitte des Kreises der kleinsten Quadrate (LSC) - der Mittelpunkt eines Kreises, der die Summe der Quadrate einer ausreichenden Anzahl gleich beabstandeter radialer Abweichungen, die von ihm zum Polarplot der Fehlerbewegung gemessen werden, minimiert.

Unempfindliche Richtung - ist eine Richtung senkrecht zur empfindlichen Richtung. Perfekte Spindel - eine Spindel ohne Bewegung ihrer Drehachse relativ zur

Referenzkoordinatenachsen.

Perfektes Werkstück - ein starrer Körper mit einer perfekten Rotationsfläche um eine Mittellinie

Radialer Fehlerbewegung - Fehlerbewegung in einer Richtung senkrecht zur Z-Referenzachse und an einer bestimmten axialen Stelle.

Der Begriff "Rundlauf" hat eine akzeptierte Bedeutung, die Fehler aufgrund von Zentrierung und Unrundheit des Werkstücks einschließt und daher nicht der Radialfehlerbewegung entspricht.

Radiale thermische Drift - anwendbar, wenn die Verschiebung senkrecht zur Z-Referenzachse ist.

Verbleibende synchrone Fehlerbewegung - der Teil der axialen und flächensynchronen Fehlerbewegung, der bei ganzzahligen Vielfachen der anderen Rotationsfrequenz als der Grundfrequenz auftritt. Verbleibende synchrone und synchrone Fehlerbewegungen sind mathematisch identisch. Diese Art von Fehlern verursacht Ebenheitsfehler auf der Vorderseite der gedrehten Teile.

Restwert der synchronen Fehlerbewegung-die skalierte Differenz In Radien zweier konzentrischer Kreise von einem bestimmten Fehlerbewegungszentrum, die gerade ausreichen, um das verbleibende Polardiagramm der synchronen Fehlerbewegung aufzunehmen.

Empfindlichkeitsrichtung drehen - Die empfindliche Richtung dreht sich, wenn das Werkstück fixiert ist und sich der Bearbeitungs- oder Messpunkt dreht.

Rotor - das rotierende Element einer Spindel.

Läuft aus - die Gesamtverschiebung, die von einem Verschiebungsindikator gemessen wird, der gegen eine sich bewegende Oberfläche erfasst oder sich in Bezug auf eine feste Oberfläche bewegt. Die Begriffe „TIR“ (Gesamtanzeigeranzeige) und „FIM“ (vollständige Indikatorbewegung) entsprechen der Unrundheit. Oberflächen haben Unrundheit; Drehachsen haben Fehlerbewegung. Der Rundlauf enthält Fehler aufgrund von Fehlern bei der Zentrierung und der Werkstückform und entspricht daher nicht der Fehlerbewegung.

Empfindliche Richtung - Die empfindliche Richtung ist durch den augenblicklichen Bearbeitungs- oder Messpunkt senkrecht zur perfekten Werkstückoberfläche

Spindel - ein Gerät, das eine Drehachse bereitstellt. Stator - das stationäre Element einer Spindel.

Fehlerbewegung von Stator zu Rotor - Oberbegriff für jede Fehlerbewegung, die mit einer Spindel verbunden ist, die zwischen den Enden einer minimalen Strukturschleife gemessen wird.

Strukturfehlerbewegung - Fehlerbewegung aufgrund innerer oder äußerer Erregung, die durch Elastizität, Masse und Dämpfung der Strukturschleife beeinflusst wird.

Strukturschleife - die Montage von Komponenten, die die relative Position zwischen zwei angegebenen Objekten beibehalten.

Synchrone Fehlerbewegung - die Komponenten der Gesamtfehlerbewegung, die bei ganzzahligen Vielfachen der Rotationsfrequenz auftreten. Der Begriff durchschnittliche Fehlerbewegung ist äquivalent, wird jedoch nicht mehr bevorzugt. Das in B89.3.4 Abb. A11 beschriebene Mittelungsverfahren bleibt für die Bestimmung der synchronen Fehlerbewegung akzeptabel.

Synchroner Fehlerbewegungswert - die skalierte Differenz der Radien zweier konzentrischer Kreise von einem bestimmten Fehlerbewegungszentrum, die gerade ausreicht, um das Polardiagramm der synchronen Fehlerbewegung aufzunehmen.

Thermische Drift - ein sich ändernder Abstand oder Winkel zwischen zwei Objekten, der mit einer sich ändernden Temperaturverteilung innerhalb der Strukturschleife verbunden ist.

Thermal Drift Plot - eine zeitbasierte Aufzeichnung der thermischen Drift.

Thermischer Driftwert - die Differenz zwischen den Maximal- und Minimalwerten über a

festgelegter Zeitraum und unter bestimmten Bedingungen.

Neigungsfehlerbewegung - Fehlerbewegung in Winkelrichtung zur Z-Referenzachse. Konus-, Wackel-, Taumel-, Tumbling- und Tower-Fehler sind häufige, aber ungenaue Begriffe für Neigungsfehlerbewegungen.

Thermische Drift kippen - anwendbar auf eine Neigungsverschiebung relativ zur Z-Referenzachse. Gesamtfehlerbewegung - die gesamte aufgezeichnete Fehlerbewegung.

Gesamtfehlerbewegungswert - die skalierte Differenz der Radien zweier konzentrischer Kreise von einem bestimmten Fehlerbewegungszentrum, die gerade ausreicht, um das gesamte Polarplot der Fehlerbewegung aufzunehmen.


SOFTWARELIZENZVERTRAG

Durch den Erhalt und die Verwendung dieses LION PRECISION-Produkts stimmen Sie, der Endbenutzer und LION PRECISION den Bestimmungen dieser Lizenzvereinbarung zu und sind an diese gebunden. Wenn die Bedingungen der Vereinbarung für Sie nicht akzeptabel sind, senden Sie das Produkt zur vollständigen Gutschrift an LION PRECISION zurück. Die Bedingungen der Vereinbarung lauten wie folgt:

1. GEWÄHRUNG DER LIZENZ. In Anbetracht der Zahlung der Lizenzgebühr, die Teil der Kaufpreis für dieses Produkt Lion Precision gewährt Ihnen, dem LIZENZNEHMER, nicht ausschließliche Rechte Sie können die mitgelieferte Lion Precision-Software jederzeit auf einem einzelnen Computer verwenden.

2. EIGENTUM DER SOFTWARE. Als LIZENZNEHMER besitzen Sie die Medien, auf denen sich ein Löwe befindet Präzisionssoftware wird gespeichert, Lion Precision behält sich jedoch das Eigentum und den Besitz der Software vor auf dem Originalmedium sowie allen nachfolgenden Kopien der Software aufgezeichnet. Diese Lizenz ist kein Verkauf der ursprünglichen Software. Nur das Recht, es zu benutzen.

3. KOPIERBESCHRÄNKUNGEN. Diese Software und die dazugehörigen schriftlichen Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt. Das unerlaubte Kopieren oder Ändern dieser Software ist strengstens untersagt. Du kann rechtlich für Urheberrechtsverletzungen verantwortlich gemacht oder von Ihnen ermutigt werden Nichteinhaltung dieser Vereinbarung. Vorbehaltlich dieser Einschränkungen kann der LIZENZNEHMER dies tun zwei (2) Kopien nur zu Sicherungszwecken. Der LIZENZNEHMER übernimmt die volle Verantwortung für die Nutzung. und / oder jegliche Verbreitung von kopierter Software gemäß dieser Lizenzvereinbarung.

4. NUTZUNGSBESCHRÄNKUNG. Als LIZENZNEHMER können Sie die Software von einem Computer übertragen zu einem anderen, vorausgesetzt, die Software wird jeweils nur auf einem Computer verwendet. Du könntest Übertragen Sie die Software nicht elektronisch über ein Netzwerk oder einen Bulletin-Board-Dienst. Du Mai Verteilen Sie diese Software oder das dazugehörige schriftliche Material nicht an Dritte. Sie können nicht Ändern, Übersetzen, Reverse Engineering, Dekompilieren oder Disassemblieren der Software.

5. AKTUALISIERUNGSPOLITIK. Lion Precision kann von Zeit zu Zeit aktualisierte Versionen von erstellen Software. Lion Precision stellt dem LIZENZNEHMER nach eigenem Ermessen solche Aktualisierungen zur Verfügung.